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Die Forst- und Holzwirtschaft zählt neben dem Tourismus zu den Aktivposten der österreichischen Handelsbilanz. Der Exportüberschuss der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft betrug im Jahr 2004 ca. 3,31 Mrd. Euro. Rund 290.000 Menschen - Waldbauern und Arbeitnehmer - erwirtschaften ihr Einkommen teilweise oder zur Gänze aus der Forstwirtschaft bzw. aus der Holzbe- und -verarbeitung. Hinzu kommen all jene Unternehmer und Arbeitnehmer im Holzhandel, im Transportwesen sowie in vor- und nachgelagerten Branchen, die der wirtschaftlichen Bedeutung der Forst- und Holzbranche einen noch größeren Stellenwert verleihen.
Holzverarbeitung in Österreich Der Großteil des Holzeinschlages wird in der Sägeindustrie verarbeitet. Die österreichische Holzindustrie mit rund 1.700 Betrieben, zu denen auch die zuvor gennannte Sägeindustrie zählt, produzierte im Jahr 2005 aus etwa 17 Mio. Festmetern Rundholz knapp über 11 Mio. Kubikmeter Schnittholz in verschiedenen Sortimenten. Im weiteren Verlauf folgt die holzverarbeitende Industrie sowie das Tischlerei- und Zimmermeistergewerbe. Wichtige Anwendungsbereiche sind die Möbelindustrie, die Bauindustrie, die Span- Faser- und Massivholzplattenproduktion sowie die Sportartikelindustrie. Von den 273 ortsansässigen Kuchler Betrieben sind vor allem die holzverarbeitenden Unternehmen weit über die Gemeinde und Landesgrenzen hinaus bekannt.
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